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Beim ersten schwulen Date und dem Kennenlernen kommt es auf sehr viele kleinigkeiten an.

Jemanden kennen zulernen ist wirklich toll. Vor allem wenn man sich über einen normalen Weg kennen lernt bei dem ersten schwulen Date.

Normaler weg, damit meine ich, sich wirklich kennen zulernen über Freunde und den Freundeskreis. Demzufolge habe ich persönlich die besten Erfahrungen gemacht. Das heißt, dass alle Beziehungen die ich in meinem Leben hatte, tatsächlich aus offline Kontakten entstanden sind. Das heißt jetzt nicht, dass das Internet und diverse Plattformen nicht auch gute Möglichkeiten sind um sich kennenzulernen. Ganz im Gegenteil. Für die erste Kontaktaufnahme sind diese Medien auch eine sehr gute Möglichkeit. Und gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass man einen Menschen nur dann wirklich kennenlernet, wenn man ihn von Angesicht zu Angesicht gegenüber steht. Und genau so ist es in meinem speziellen Fall auch gewesen.

Face to Face beim ersten schwulen Date

Von Angesicht zu Angesicht, so richtig klassisch. Genau wie das kennenlernen auf dem Konzert.

Es ist einfach unbezahlbar beim ersten schwulen Date und wunderschön die Blicke auszutauschen, das lächeln zu sehen, mitzubekommen wie man sich durch die Haars fährt und vielleicht sogar ein bisschen verlegen wird und auf eine ganz bestimmte Art und weise anfängt zu lächeln.

Du kennst sicher diese Signale die unbewusst ausgesendet werden. Und das nicht nur beim ersten schwule Date. Die Signale, die dir zu verstehen geben, dass wir Neugierig aufeinander sind. Was kaum einer wei0t ist, dass es natürlich unbedingt notwendig ist diese Signale zu erkennen und richtig zu deuten. Was nützt es mir wenn jemand lediglich freundlich sein will und ich nicht unterscheiden kann, ob ich jetzt angeflirtet werde oder nicht.

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Nun, da wir endlich einen gemeinsamen Termin gefunden habe, habe ich für den Tag auch etwas schönes geplant. Und mit was schönem meine ich tatsächlich etwas, was auf den ersten Blick vielleicht langweilig scheint, bei genauer Betrachtung jedoch eine taktisch sehr kluge Wahl war.

Ich wohne in Köln. Köln ist des weiteren eine Stadt die durch den Rhein geteilt ist. Und man kann mich jetzt demzufolge für einen Romantiker halten oder auch nicht. Ich bin einfach meinem Partner dementsprechend zum Rhein spazieren gegangen.

Spektakulär

Wie gesagt, auf den ersten Blick nicht wirklich spektakulär. Jedoch eine tolle Atmosphäre um ein intensives und tiefgehendes Gespräch zu führen. Und dabei geht es ja bei einem Kennenlernen. Herauszufinden ob man die selben Grundwerte vertritt, wie die Komfortzone des Gegenübers aussieht, wie er sich selber sieht. Das heißt wirklich mal zuzuhören was der andere auch zu sagen hat.

Man muss dazu sagen, dass der Mensch den ich getroffen habe, extra aus Koblenz nach Köln gekommen ist. Und das in der Woche und obwohl wir beide am nächsten Tag arbeiten mussten.

Alleine das muss man sehr hoch anrechnen. Denn man fährt für die ca. 100 km Strecke gut und gerne mal 90 Minuten und länger wenn die Autobahn mal wieder verstopft ist.

Und genau so habe ich das Date auch begonnen. Ich habe ihm ganz deutlich gesagt, dass ich es sehr bewundere, dass er die Strapazen einer so langen Autofahrt auf sich genommen hat. Und eben dass ich sein Engagement damit belohnen möchte, dass wir zusammen auch einen sehr schönen Abend miteinander verbringen werden.

Als wir uns demzufolge getroffen haben hat das Wetter zum Glück sehr gut mitgespielt. Die Sonne schien, der Himmel war blau, es war ein herrlicher Spätsommertag. Es war sogar noch warm genug in kurzen Hosen herumzulaufen. Also konnte ich tatsächlich auch etwas mehr Haut zeigen als bei schlechtem Wetter. Und was soll ich sagen, auch ich habe den einen oder anderen Blick auf seine Beine werfen können.

Bitte richtig verstehen beim ersten schwulen Date

Jetzt bitte richtig verstehen, ich habe dadurch keinen besonderen Fetisch oder irgend eine bestimmte Neigung hin zu Beinen. Und gleichzeitig heißt dass, muss eben das gesamte Paket zusammenpassen. #Spoiler: es hat gepasst an dem Abend.

Wir sind auf der Deutzer Rheinpromenade gewesen. Für diejenigen, die sich in Köln nicht auskennen, Deutz ist die Rheinseite, von der man aus demgemäß direkte Sicht auf den Kölner Dom hat. Demzufolge ist der Kölner Dom ist Weltkulturerbe und ein überragendes Bauwerk, welches bei Sonnenuntergang zum Träumen von vergangenen Zeiten einlädt. Man fühlt sich auch durch die umstehenden Statuen in die Zeit von Kaiser Wilhelm den XIV zurückversetzt. In die Zeiten von Rittern auf Pferden aus dem Mittelalter. Von Gauklern und Hofnarren, von Prinzen und Prinzessinnen. Du merkst schon, ich bin ein kleiner Träumer.

Auf jeden Fall haben wir beide an diesem Abend etwas unglaubliches herausgefunden.

Was wir herausgefunden haben ist für außenstehende wahrscheinlich nicht ganz so einfach nachzuvollziehen wenn man es selber noch nie erlebt hat. Vielleicht hast du es ja schon einmal erlebt was es ist. Ich wünsche es mir auf jeden Fall, dass jeder so etwas irgendeinmal herausfinden wird.

Was haben wir nun herausgefunden? Wir haben herausgefunden, dass wir grundsätzlich die selbe Einstellung zum leben haben. Anders gesprochen sind wir beide sehr energiegeladenen sind und im Grunde sehr positiv dem Leben gegenüber eingestellt sind. Auch haben wir festgestellt, dass wir neugierig aufeinander sind und uns auch das äußere sehr anspricht. Es war an dem Abend besser gesagt als würde die Zeit verfliegen. Das heißt wir haben die ganze Zeit ununterbrochen geredet, sind uns näher gekommen ohne uns wirklich zu berühren. Haben eine Wärme gespürt, obwohl die Sonne bereits untergegangen war.

Kurz um, es hat geknistert beim ersten schwulen Date .

Und daher meine ich, dass das Knistern ein echt tolles Gefühl ist. Das schöne ist, dass es von beiden Seiten aus kommt. Und das hat man leider unter Schwulen echt selten. Auch dazu kann ich einige Geschichten erzählen. Doch jetzt werde ich erst einmal sehen was sich aus weiteren Treffen ergeben wird.

Im Übrigen ist es für mich anfänglich nicht leicht mich einem Menschen gegenüber zu öffnen. Doch der Sport hat mir extrem geholfen! Und wenn ich jetzt das Wort Beziehung in den Raum werfe, macht es meiner Meinung nach alles ein klein wenig zu schnell. Tempo ist gut, Klarheit auch. Anders gesagt kann man doch mit zu viel Geschwindigkeit auch aus der Kurve fliegen.

Daher fahre ich persönlich die Schiene, dass die gemeinsame Zeit sich anfühlen muss, als würde man bereits eine Beziehung führen. Und erst nach einer gewissen Zeit, wenn man festgestellt hat, dass es passt, dann kann man auch dem Kind einen Namen geben.

Schon all zu oft habe ich hier die andere Reihenfolge kennengelernt. Und da bin ich vielleicht etwas konservativ, doch eine Beziehung zu deklarieren und dann festzustellen, dass man gar nicht zusammen passt ist für mich persönlich nicht der Königsweg. Und auch nur, wer sich wie ein König benimmt, wird wie einer behandelt 😉